Zauberhafte Adventszeit – Gutes für Körper, Geist & Seele

Teil 1 – die Weihnachtsbäckerei

Alle Jahre wieder bringt uns die Adventszeit viele besondere Momente und lässt Tag für Tag die Vorfreude auf Weihnachten wachsen. Ob Weihnachtsbäckerei, ausgedehnte Winterspaziergänge durch die eisige Landschaft, Eintauchen in Weihnachtsgeschichten und –gedichte oder die Magie des Kerzenscheins – diese Zeit hält viel Gutes für unsere Gesundheit bereit. Zumindest, wenn bewusster Genuss und Besinnlichkeit im Vordergrund stehen und wir uns der Vorweihnachtshektik erfolgreich entziehen. 

Jede Woche gibt es hier einen Advents-Blog, der einen gesundheitlichen Aspekt beleuchtet. Passend zu den vier Kerzen, die wir Sonntag für Sonntag anzünden, bis endlich Weihnachten ist.

Zuckersüß ohne Zucker

Dem Duft von selbstgemachten Plätzchen kann niemand widerstehen – und gemeinsam Backen lässt das Herz aufgehen. Wie wäre es dieses Jahr mal mit ein paar Alternativen zum Zucker? Es gibt so viele Möglichkeiten, die Weihnachtsbäckerei zu versüßen. Experimentieren Sie mit Ahornsirup, Honig, Agavendicksaft oder Dattelsirup – letzteres bringt zum Beispiel neben der gewünschten Süße zusätzlich eine feine Karamellnote, Ballaststoffe und Mineralstoffe mit! Auch pürierte, reife Bananen können eine gute Alternative sein.

Gesunde Gewürze

Die Gewürze, die wir speziell in der Weihnachtszeit gerne nutzen, geben nicht nur ihre unverwechselbare Note an Plätzchen & Co. ab, sie haben auch Eigenschaften, die der Gesundheit zu Gute kommen:

  • Zimt zum Beispiel kann die Verdauung fördern, ist bekannt für seine wärmende, entzündungshemmende Wirkung und soll sogar den Blutzuckerspiegel stabilisieren.​
  • Nelken enthalten ätherisches Öl, dem man eine keimhemmende, schmerzstillende, entzündungshemmende und krampflösende Wirkung zuspricht.​
  • Kardamom kann die Verdauung unterstützen, wird gegen Übelkeit eingesetzt, soll bei Erkältungsbeschwerden hilfreich sein und kann die Stimmung heben.​

TIPP:

Eine Kardamomkapsel im Mörser zerkleinert und in den morgendlichen Kaffee gegeben, kann ihn verträglicher machen. Kardamom gilt als krampflösend und kann Magenkrämpfe lindern. Besonders in der ayurvedischen und arabischen Tradition wird Kardamom deshalb oft zum Kaffee gegeben, um den Verdauungstrakt zu unterstützen und den Geschmack zu verfeinern!

  • Ingwer regt Durchblutung, Speichel- und Magensaftbildung an, gilt als antibakteriell und entzündungshemmend, kann ein Völlegefühl vorbeugen.​
  • Vanille versüßt das Leben: sie kann stimmungsaufhellend, beruhigend und galletreibend wirken, den Stoffwechsel und die Verdauung beeinflussen.​

Sanfte Unterstützung bei zu viel Nascherei – die Homöopathie

Natürlich ist alles so verlockend zur Zeit – Lebkuchen hier, Stollen da, so viele gute Platzerl, die alle probiert werden wollen. Und auf dem Christkindlmarkt kommt man an Würstchen, Glühwein und Strizl schlecht vorbei. Wenn es dann doch mal zu viel des Guten ist, kann die Homöopathie sanft unterstützen, die Verdauung wieder ins Lot zu bringen und Völlegefühl und Beschwerden zu lindern.