Teil 3 – Lesen & Singen
Alle Jahre wieder bringt uns die Adventszeit viele besondere Momente und lässt Tag für Tag die Vorfreude auf Weihnachten wachsen. Über die Weihnachtsbäckerei und die Magie des Kerzenscheins ging es schon die letzten beiden Wochen in diesem Blog – heute wollen wir uns das Eintauchen in Weihnachtsgeschichten, –gedichte und -lieder aus gesundheitlicher Sicht ansehen. Zu ausgedehnten Winterspaziergängen durch die eisige Landschaft kommen wir im nächsten Beitrag auf dieser Seite.
Weihnachtsgeschichten lesen – eine Pause für Kopf und Herz
Es gibt dieser Tage kaum etwas Gemütlicheres, als sich mit einer Tasse Tee aufs Sofa zu kuscheln und gemeinsam in eine Weihnachtsgeschichte abzutauchen. Schon nach ein paar Seiten merkt man, wie der Puls runterfährt und die Gedanken – was noch zu tun ist, was man auf keinen Fall vergessen darf – ruhiger werden. Geschichten sind kleine Fluchten aus dem Alltag – sie lassen uns atmen, träumen, loslassen. Der Trubel im Außen hat Pause, wir schalten um auf Entschleunigung, bauen Stress ab und tanken neue Energie. Und: Wer regelmäßig liest, trainiert dabei auch seine Konzentration – ideales Fitnessprogramm für den Kopf also.
Vorlesen – Zuwendung mit Nebeneffekt
Wenn jemand vorliest, wird’s richtig magisch. Da ist diese ruhige Stimme, die Wärme in den Raum bringt, in die man sich einkuschelt und der man gespannt lauscht. Manchmal entstehen dabei kleine Momente, in denen man spürt: Ich bin hier, ich bin verbunden. Das liegt daran, dass unser Körper beim Zuhören Hormone wie beispielweise Oxytocin ausschüttet – das gleiche Hormon, das Nähe und Vertrauen fördert. Kinder lieben das Vorlesen, Erwachsene übrigens auch. Wer vorliest, schenkt Zeit, Ruhe und Aufmerksamkeit – drei Dinge, die heutzutage häufig rar sind. Und das tut nicht nur der Seele gut, sondern auch den Nerven.
Weihnachtslieder singen – Glück zum Einatmen
Gemeinsam singen ist fast wie Yoga, allerdings ohne dass man auf der Matte steht. Beides hat viel mit Atmung zu tun. Kaum hebt man die Stimme, atmet man tiefer, der Kreislauf kommt in Schwung, und plötzlich fühlt man sich leichter. Auch wer nicht jeden Ton trifft, profitiert: Der Körper schüttet Glückshormone aus und die Stimmung steigt. Außerdem synchronisieren sich beim gemeinsamen Singen Herzschläge – wirklich! Das sorgt für dieses wunderbare Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Und eigentlich ist es genau das, worum es an Weihnachten geht: Zusammenklang, Lebensfreude, warm ums Herz.
Homöopathie für die Stimme
Erkältet? Nase verstopft? Schnupfen? Heiser? Husten? Die Homöopathie hat für alles, was Ihnen mehr oder weniger die Sprache verschlägt (das kann natürlich auch psychische Auslöser haben) und das Singen und Vorlesen anstrengend macht, ein Mittel. Damit Ihnen schnell und aus voller Kehle wieder „Oh, du fröhliche“ über die Lippen kommen kann.
Foto von Craig Adderley: https://www.pexels.com



