Wasser – unser Superheld

Wasser ist mehr als nur Durstlöscher: Es macht etwa 60–70% des Körpers aus. Schon 1–2% Flüssigkeitsverlust lassen Konzentration und Energie spürbar sinken. Ohne Wasser funktioniert in unserem Körper nichts – Zellen, Organe und Stoffwechselprozesse sind darauf angewiesen. Wer ausreichend trinkt und sich zusätzlich im Wasser bewegt, profitiert doppelt: von innen und außen. Tauchen wir ein!

Ohne Wasser läuft nichts 

Wasser transportiert Nährstoffe, Sauerstoff und Hormone zu den Zellen und entsorgt Abfallstoffe über Nieren und Schweiß. Es puffert Gelenke, hält die Haut prall, den Blutdruck stabil und reguliert die Temperatur – beim Schwitzen verdunstet es und kühlt uns, wenn man so will, wie eine eingebaute Klimaanlage. Deswegen ist es so wichtig, ausreichend zu trinken. Hydration Breaks sollte es für uns alle regelmäßig geben.

Trinken – echter Gesundheits-Booster

Schon 500 ml Wasser vor einer Aufgabe können die Konzentration messbar steigern. Wer seine Trinkmenge von 1 auf 2,5 Liter am Tag erhöht, verbessert nachweislich die Hautfeuchtigkeit in nur 4 Wochen*. Und: Wasser kann den Appetit zügeln und sogar der Bildung von Nierensteinen vorbeugen. Es trägt außerdem dazu bei, die Verdauung zu regulieren: Wer zu Verstopfung neigt, sollte es einfach mal ausprobieren und mehr Wasser trinken.

Schwimmen – Training mit Schwerelos-Effekt

Im Wasser trägt man nur noch gut ein Zehntel seines Gewichts – Gelenke, Bandscheiben und Knorpel werden um bis zu 90% entlastet. Das heißt aber nicht automatisch, dass Bewegung im Wasser nicht anstrengend ist: Der Wasserwiderstand macht jede Bewegung sogar effektiver– man verbrennt reichlich Kalorien, ist aber gelenkschonender unterwegs. Ideal beispielsweise bei Arthrose oder nach Verletzungen. 

Eintauchen in mehr Wohlbefinden

Es gibt natürlich auch noch andere Möglichkeiten, von der heilsamen Wirkung des Wassers zu profitieren – Kneipp-Anwendungen, Wechselduschen, Watsu (WasserShiatsu), um nur ein paar zu nennen. Hydrotherapeutische Anwendungen können das Immunsystem stärken, Stress abbauen und die Fitness verbessern. Kalt- und Warmreize regulieren den Wärmehaushalt, fördern die Durchblutung von Haut und Bindegewebe und unterstützen das Ausscheiden von Stoffwechselprodukten über die Haut.

Das Wassergedächtnis – Verdünnung in der Homöopathie

Bei Herstellung der homöopathischen Mittel ist Wasser eine entscheidende Zutat: Die Potenzierung erfolgt über Verdünnung und Verschüttelung, es wird davon ausgegangen, dass Wasser ein Gedächtnis hat, die Information der Ausgangsstoffe speichert und weitegeben kann. So geht auch bei extremer Verdünnung die „Information“ nicht verloren. Im Repertorium (unserem Tool, das bei der Mittelfindung hilft) haben wir übrigens über 100 Mittel in der Rubrik „Abneigung gegen Wasser“. Wenn Sie auch zu den Menschen gehören, die um Wasser lieber einen großen Bogen machen und das ändern wollen, lassen Sie uns doch gerne gemeinsam mal draufschauen und ein Mittel finden, das helfen kann, aus Abneigung Zuneigung zu machen.  

Quellen:

• Palma et al. „Dietary water affects human skin hydration and biomechanics.“ Skin Research and Technology 2015

• Systematische Übersichtsarbeit 2018, die 6 kontrollierte Studien auswertete und den Zusammenhang zwischen Wasseraufnahme und Hautfeuchtigkeit bestätigte

• Neuere Studie 2024 in Annals of Dermatology, die die Effekte von Wasser und Feuchtigkeitscremes auf die Hautbarriere verglich