Der Frühling ist da. Es grün und blüht überall, die Natur erwacht mit voller Kraft aus dem Winterschlaf. Kein Wunder, dass plötzlich wieder alle raus wollen, weg vom Bildschirm, in den Wald, über Wiesen spazieren, an den See, einen Platz an der Sonne sichern. Das Vogelgezwitscher weckt uns und die Lebensfreude. Grün ist eben nicht nur eine Farbe – es ist ein Lebensgefühl. Wenn nur die für viele lästigen Pollen nicht wären …
Wenn die Natur auf Fast-Forward springt
Überall neues Leben, die Bäume treiben aus, Knospen entfalten sich und präsentieren herrliche Farben, die Vögel bauen an ihren Nestern (die Osterhasen auch, andere Geschichte). Der Körper reagiert darauf, indem er mehr Serotonin ausschüttet, was die Laune hebt und der Frühjahrsmüdigkeit ein „Hallo wach“ entgegensetzt. Schon 20 Minuten im Grünen können den Stresspegel deutlich senken. Wer also „Frühjahrsputz“ auch für Körper und Psyche betreiben möchte, sollte sich täglich eine Dosis Frühlingsluft gönnen und einen Spaziergang machen – das Handy darf als Schrittzähler mit, das motiviert, Strecke zu machen. Und hinr und wieder ein Foto!
Frühlingskick für die Gesundheit
Ein flotter Spaziergang kann sich günstig auf den Blutdruck auswirken. Regelmäßige Bewegung im Freien verbessert die Schlafqualität und stärkt den Organismus auf vielfältige Weise. Schon 7.000 Schritte am Tag reichen, um das Risiko für viele chronische Erkrankungen deutlich zu reduzieren, das zeigt eine Metastudie* mit über 160.000 Teilnehmern aus dem letzten Sommer. Und jetzt kommt’s: Nicht nur das Herz-Kreislauf-System und der Bewegungsapparat profitieren – auch das Risiko für Depressionen konnte deutlich gesenkt werden (22%), ebenso das Demenzrisiko (38%) und das Risiko für Typ-2-Diabetes (14%). Und ganz nebenbei tankt man Sonnenlicht (wichtig für den Vitamin-D-Spiegel), aktiviert den Stoffwechsel und schärft die Sinne.
Genießen statt niesen: homöopathische Unterstützung bei Heuschnupfen
Auch der Heuschnupfen-Alarm nimmt jetzt wieder Fahrt auf, die Frühblüher versprühen ihre Pollen, das führt bei Allergikern zu Symptomen wie laufende Nase, juckende Augen, Atemwegsreizungen. Und schlechter Laune. Heuschnupfen ist mehr als „nur“ lästig – es ist eine Qual und vertreibt die positiven Frühlingsgefühle. Pollenvorhersagen im Blick behalten, am besten nach Regenschauern lüften und Kleidung nach dem Spaziergang wechseln – das kennt jeder, der unter Heuschnupfen leidet. Aber dass die Homöopathie eine Menge bewährter Mittel bereithält, die bei Heuschnupfen durchaus die Selbstregulation unterstützen können, das hat sich noch nicht überall rumgesprochen. Wenn Sie darüber sprechen möchten, melden Sie sich gerne in meiner Praxis.
*im Vergleich zu 2.000 Schritten; veröffentlicht im „The Lancet Public Health“ 7/2025



