Die Blätter hübsch bunt, die Tage kürzer, das Thermometer fällt – der Herbst ist da. Während wir eine Tendenz zum Runterschalten haben, fährt das Immunsystem nun auf Hochtouren. Dabei können wir es gezielt unterstützen. Nicht überraschend funktioniert das zum Beispiel mit den beiden universellen Stellschrauben Bewegung und Ernährung schon mal ganz gut: Mindestens eine halbe Stunde spazieren am Tag und dabei tief durchatmen ist ein guter Kontrast zu trockener Heizungsluft. Und auf den Tisch kommt jetzt am besten gehaltvolles Wintergemüse: Rosen- oder Grünkohl strotzen vor Vitamin C, davon hat auch Feldsalat deutlich mehr als beispielsweise Kopfsalat. Und die Pastinake liefert ordentlich Zink, das bei der Aktivierung von Abwehrzellen eine wichtige Rolle spielt.
Vitamin-D-Speicher auffüllen
Lassen Sie jetzt mal Ihren Vitamin-D-Spiegel bestimmen – je nach Wert ist die ergänzende Einnahme von Vitamin D über den Winter eine gute Idee. Der Sonnenstand in den Wintermonaten ist bei uns niedrig und die UVB-Strahlung reicht meist nicht aus, um ausreichend Vitamin D in der Haut synthetisieren zu können. Deshalb fällt der körpereigene D-Spiegel meist ab – auch die Vorräte, die wir über den Sommer getankt haben, helfen nur begrenzt weiter. Insbesondere für ältere Menschen, Säuglinge (hier empfiehlt der Kinderarzt in der Regel Vitamin D), bei Vorerkrankungen wie Osteoporose und Infektanfälligkeit, sind regelmäßige Vitamin-D-Gaben sinnvoll. Es kann dazu beitragen, die Abwehr von Krankheitserregern zu verbessern, Entzündungsreaktionen zu regulieren und das Risiko für Atemwegserkrankungen senken.
Darmgesundheit stärken
Eine ballaststoffreiche Ernährung mit vielfältigem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und fermentierten Lebensmitteln (Joghurt, Kefir, Sauerkraut, Kimchi) kann das Mikrobiom positiv beeinflussen und so die Abwehr stärken. Probiotische Präparate und effektive Mikroorganismen können bei Bedarf ergänzend nützlich sein. Fragen Sie Ihr Bauchgefühl und gerne auch in meiner Praxis nach!
Kalt-Warm-Reize zur Förderung der Durchblutung
Wechselduschen oder kalte Güsse trainieren die Gefäßreaktion und können dadurch das Abwehrsystem indirekt stärken. Die Intensität langsam steigern. An der Stelle verweise ich auch auf meinen BLOG-Beitrag zum Eisbaden – den finden Sie hier.

Nacht-RUHE
Ausreichend Schlaf ist nicht nur angesagt für ein gutes Energielevel und ein belastbares Nervenkostüm, nachts finden auch Regenerationsprozesse im Körper statt. Während des Tiefschlafs werden vermehrt Botenstoffe produziert, die unter anderem die Immunantwort koordinieren und effizienter machen. Etablieren Sie ein Abendritual zum Runterfahren, mit Gute-Nacht-Tee oder einer ruhigen Yogaeinheit, vermeiden Sie Bildschirmlicht vor dem Zubettgehen und schaffen Sie eine angenehme Schlafumgebung. Das WLAN darf nachts auch ruhen – schalten Sie es an der Box aus. Die Regeneration wird es Ihnen danken!
Homöopathie – bewährt bei Infekten
Wenn sich doch mal ein Infekt einnistet, kann die Homöopathie wirklich hilfreich sein. Es gibt zahllose homöopathische Arzneien, die bei Schnupfen, Husten, Halsschmerzen & Co. sanft und effektiv unterstützen können, wieder auf die Füße zu kommen. Lassen Sie uns gemeinsam das richtige Mittel finden.



