Wie es mit Unterstützung homöopathischer möglich sein kann, entspannt abzuheben
Es ist Urlaubszeit. Für die meisten die schönste Zeit des Jahres – die Welt entdecken, in Sonne, Strand und Meer eintauchen und Abstand gewinnen zum Alltag. Für knapp 20 % in Deutschland ist diese Zeit allerdings alles andere als unbeschwert: Sie kämpfen mit Flugangst. Dabei sprechen wir von einer echten Angststörung, auch Aviophobie genannt. Dazu kommen nochmal so viele, die sich unwohl fühlen beim Fliegen, aber keine tiefgehende Furcht verspüren.
So kann sich Flugangst zeigen
Die Symptome sind unterschiedlich ausgeprägt und können sich physisch wie psychisch zeigen: Körperlich reicht die Bandbreite von Herzrasen und Herzklopfen, einer flachen und schnellen Atmung über Schweißausbrüche und Zittern. Weiterhin berichten viele Aviophobiker über Schwindel, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Magen-/Darmbeschwerden. Bis hin zu Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, extremes Schwitzen oder Frieren. Auch das Gefühl von Lähmung oder zu Ersticken wird häufig genannt.
Die – wie wir Homöopathen sie nennen – Geist- und Gemütssymptome reichen von Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, kreisende und negative Gedanken befeuert von Horrorszenarien, die der überaktive Geist immer wieder einspielt.
Das Gefühl, ausgeliefert zu sein und die Kontrolle abzugeben, stresst enorm, es kommt entsprechend zu Stressreaktionen, der Sympathikus schießt in die Höhe und das zur Ruhe kommen ist abgemeldet.
Das kann sich steigern bis zur Panikattacke, die nicht selten so ausgeprägt ist, dass es in vielen Fällen zu Vermeidungsverhalten kommt – eine extreme Einschränkung, beruflich wie privat.
Homöopathie kann in ganz andere Sphären aufsteigen lassen
Viele homöopathische Arzneimittel können die Furcht vor dem Fliegen abschwächen. Es ist ja schon viel gewonnen, wenn man von Team „Flugangst“ ins Team „Unwohl beim Fliegen“ wechseln kann. Aber es geht in vielen Fällen auch mehr.
Wie immer in der Homöopathie gibt es dieses eine Mittel für alle Fälle nicht! Vielmehr geht es auch hier ganzheitlich an die Fallaufnahme – wie sind die Symptome genau und seit wann bestehen sie? Gab es ein Ereignis, das als Auslöser auszumachen ist? Können Sie überhaupt in ein Flugzeug steigen oder fällt das komplett aus?
Überwiegen die Magen/Darmprobleme, kommt es zu einer starken Erwartungsspannung und kreisen die Gedanken vor allem in „Was-wäre-wenn“-Szenarien, könnte Argentum nitricum infrage kommen.
Richtiggehende Panik, die kombiniert mit körperlicher Unruhe auf dem Weg zum Flugzeug stürmisch überfällt, kann auf Aconitum napellus hindeuten.
Nachdem aber noch viele andere Faktoren in die Wahl des passenden Mittels einfließen, sind das lediglich Möglichkeiten, keine Empfehlungen.
Wenn Sie auf der Suche nach einem homöopathischen Mittel sind, um die Angst oder das Unwohlsein vor dem Fliegen loszulassen, und dabei Unterstützung möchten, landen Sie doch einfach mal bei mir in der Praxis. Ein Gespräch über die Situation ist häufig er erste Schritt zu mehr Leichtigkeit in einem belasteten Setting.



